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Nine (35), Katzenmama & Leseratte aus Leidenschaft, lebensfroh & manchmal ein
kleinwenig verwirrt! Festgehalten wird all` das, was Lust & Laune macht. Mehr...?!
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Heute gibt es eine weitere Fortsetzung meiner Geschichte!
Wer bisher noch nicht mitgelesen hat, der klickt bitte >>HIER.
Neue Kontakte
Schon bald darauf machte Kimba mit ihrem Halbbruder Felix Bekanntschaft. Er wohnte mit seinen Dosis, die sie hierher verschleppt hatten, in der Wohnung direkt unter ihr und kam eines Tages zu Besuch. Der fremde Geruch und die Situation machte ihr Angst. So klein sie auch war, sie krümmte sich und ihr Schwanz wurde buschig wie bei einem Eichhörnchen. Doch dem Kater schien dies nicht sonderlich zu imponieren und so fauchte & knurrte Kimba so laut sie nur konnte. Felix machte einen Schritt zurück. Eine richtige Freundschaft würde daraus wohl nicht werden. Die Kätzin war aufgrund ihrer Vergangenheit einfach vorsichtig geworden anderen Wesen gegenüber. Die Einzigen, der sie inzwischen vertraute waren ihre Menscheneltern. Diese hatte sie mittlerweile schon gut im Griff, liebevoll wurde sie „Chefin“ genannt. Sie brauchte nur einmal zu maunzen und schon sprangen die Beiden darauf an. Im Gegensatz zu Felix: Der warf sich in einem für ihn günstigen Augenblick auf Kimba und der Kampf begann. Zum Glück ohne Verletzungen aber angenehm war es dennoch nicht. Sie hörte die Menschen sagen: „Kimba muss einmal lernen, sich zu sozialisieren. Ihr fehlt der Kontakt zu anderen Katzen!“ Sozialisieren? Was war das? Unwichtig. Die kleine Kätzin verkroch sich im Schlafzimmer und hoffte, dass der von ihr ungewünschte Besuch bald gehen würde. Irgendwann zu später Stunde hörte sie die Wohnungstür ins Schloss fallen. Vorsichtig tapste sie in die Küche, wo ihre Futterschälchen standen. Nadine sagte: „Kimbi friss, es ist noch ein Rest drin!“ Aber Kimba hatte für heute genug: „Pfui – da hatte sich dieser Kater doch offensichtlich auch noch an ihren Näpfen zu schaffen gemacht!“ Wie sie das hasste! Schnell markierte sie ihre Umgebung, um sicher zu stellen, dass sie hier die Herrin des Hauses war.
So vergingen die Tage und Kimba entwickelte sich prächtig. Massig Spielzeug hatte man ihr nach und nach besorgt; doch dann brachte die Menschenmama ein seltsames blaues Band mit von ihrem Einkauf. Was das wohl war? Das Kitten grübelte, aber eine Antwort fiel ihm nicht dazu ein. In diesem Moment hob Nadine sie behutsam hoch, Kai fasste mit an und eh´ Kimbi sich versah, hatte man ihr dieses komische Dingsda umgelegt. Sie sprang auf den Boden zurück und schüttelte sich erstmal. Mann, was sollte das? Im nächsten Moment bemerkte sie, dass ein längeres Band an dem ihren befestigt wurde und die Dosis öffneten die Wohnungstür. Ob das der Weg in die Freiheit war? Vorsichtig lief Kimba über die Türschwelle in Richtung Treppe. Wie es da so fremd roch! Diese Umgebung war ihr neu.
So lief sie gemeinsam mit den Dosis die Treppen herunter bis zur Kellertür. Hier angekommen tapste sie hinaus. Ganz schön kühl, fand sie. Aber egal, sie war ja nicht allein. Total aufgeregt pirschte sich das Kitten jetzt in Richtung Wiese heran. Dort empfing sie auch schon ihr Halbbruder Felix. Fauchend warf sich Kimba auf den Rücken. Was wollte der denn nun schon wieder von ihr? Sie war es leid, da schenkte man ihr schon ein Stückchen Freiheit und dieser Raufbold musste sein Revier verteidigen! Sie hatte Angst und so hob man sie hoch und Kimba betrachtete Alles erstmal aus sicherer Höhe. Toll, diese ganzen neuen Eindrücke, das Vogelgezwitscher…
In den nächsten Tagen dann war mindestens eine Stunde spazieren gehen für Kimbi angesagt. Sie wurde viel ausgeglichener und noch fröhlicher als davor. Felix beruhigte sich auch und störte sich bald gar nicht mehr an ihr. Zum Glück!
Eingepfotelt in Nines Schreibwut
Unlängst hatte ich ja bereits eine kleine Leseprobe aus meinem geplanten Buch hier veröffentlicht. Nun möchte ich gerne die Fortsetzung dazu veröffentlichen.
Ich beginne am Besten nochmal von vorne:
Kimba, die kleine Kampfkatze
Dieses Buch erzählt von Kimba, unserer süßen „Kampfkatze“. Es wurde insbesondere für alle Katzenfreunde und Liebhaber von Katzenromanen geschrieben.
Kimba als Kitten im Alter von 6 Wochen
Der Umzug in ein neues Leben
Von lautem Kindergeschrei wurde das kleine Kitten zum erneuten Male aus dem Schlaf gerissen. Erschrocken und verdutzt öffnete es seine blauen Augen und gähnte. Es ahnte schon, dass man es gleich wieder aus der kuscheligen Umarmung seiner Mutter und der Wärme seiner Geschwister reißen und durchs ganze Haus schleppen würde. Seit es vor 26 Tagen das Licht der Welt erblickt hatte, fand es nur selten Ruhe. Wie sehnte es sich danach…
In diesem Moment hörte die kleine Katze ihr unbekannte Stimmen und Gelächter: es war Besuch gekommen und die Kinder schienen erst mal abgelenkt. Das Katzenbaby atmete auf.
Ein paar Minuten später wurde sie mitsamt ihres Bruders Mups von einer ihr fremden Frau hochgehoben. Sie vernahm dieser Worte wie „süß“ und „welches soll ich denn nun mitnehmen“. Die Frau setzte sich hin und die Kätzchen kuschelten sich auf deren Schoß ein. Sie vernahm noch, dass irgendwann telefoniert wurde aber das interessierte sie nicht mehr. Sie war viel zu müde und so schlief sie kurz darauf ein. Als sie erwachte, fand sie sich in einem kleinen Körbchen wieder in einer ihr völlig fremden Umgebung. Zwei wildfremde Menschen schauten beglückt auf sie herab und streichelten ihr vorsichtig über das Köpfchen. So stellte man sie dann irgendwann neben ein Möbelstück, was die Menschen Bett bezeichnen. Dies weckte dann doch die Neugier in ihr und langsam reckte und streckte sie sich, um kurz danach aus dem Körbchen zu klettern. Eine Hand griff nach ihr und schon saß sie unter der kuscheligen Bettdecke. Wohlig schmiegte sie sich an den Menschenkörper und schlief ein.
Im Traum wurde ihr bewusst, was geschehen war: Verwandte ihrer ehemaligen Ziehmenschen hatten sie mitgenommen und an ihre neuen Dosenöffner Nadine & Kai übergeben. Diese hatten sich total auf einen Kater gefreut. Sie erschrak im Schlaf – was würde werden, wenn die Dosis merkten, dass sie eine Kätzin war? Mit höllischem Juckreiz erwachte sie. Ihre neue Mama nahm sie mit in die Küche, wo es erstmal ein deftiges Frühstück gab. Mann, wie schmeckte das. So was Feines hatte sie vorher noch nicht bekommen. Das war ja schon mal positiv, wenn gleich ihr die Katzenmama und ihr Bruder total fehlten.
Mit viel Spiel, Beschäftigung & Schmusen erlebte sie ihren ersten Tag im neuen Zuhause. Man hatte ihr liebevoll den Namen „Kimba“ gegeben.
KIMBA? War das nicht ein Name für einen Kater? Nunja, sie würde sich schon noch daran gewöhnen…
Wenn nur das ewige Kratzen nicht gewesen wäre… Kimba wurde fast wahnsinnig, was auch ihren neuen Menschen nicht verborgen blieb. So spürte sie mit einem Mal etwas total feuchtes in ihrem Genick und man sperrte sie in der Küche ein. „Wegen der Kaninchen und der Desinfektion“ hieß es. Sie weinte und so kam Nadine und kümmerte sich liebevoll um sie. Zwölf Stunden später schon war alles vergessen und Kimba blühte auf. Sie fühlte sich total befreit wenn auch etwas müde.
Es vergingen weitere Tage und das Kätzchen lebte sich prima ein. Es durfte mit den im Haushalt lebenden Kaninchen zusammen durch die Wohnung flitzen, nachts im warmen Menschenbett schlafen und bekam alle Liebe und Zuneigung, die es sich nur wünschen konnte. Irgendwann kam ihre Menschenmama Nadine auch dahinter, dass sie eine Kätzin und kein Kater war. Mann, was hatte Kimba vor diesem Moment gezittert! Aber ihre Angst blieb unbegründet, denn für ihre Dosis änderte sich an der Situation nichts, denn sie hatten die kleine Dame inzwischen total lieb gewonnen.
Laune:
Eingepfotelt in Nines Schreibwut
…ein Buch.
Im Frühjahr 2008 habe ich ~ aus einer Laune heraus ~ damit begonnen, einen Roman über Kimba zu schreiben. Damals hatte ich schon einige Zeilen aufs Blatt gebracht und hatte eigentlich vor, nach Fertigstellung, diese über eine Art “Fotobuch” einzubinden und ganz allein für mich aufzubewahren.
Die Zeiten ändern sich, denn jetzt gibt es gibt es dieses Weblog! Vielleicht möchtet Ihr, als unsere Feedleser/innen auch gerne an der Geschichte teilhaben?
Einen Versuch ist es jedenfalls wert und so habe ich ins Auge gefasst, in regelmäßigen Abständen ein paar Zeilen des künftigen “Buches” niederzuschreiben.
Über ein kleines Feedback von Euch wäre ich dankbar, eine kleine Leseprobe gebe ich Euch schon vorab:
Der Umzug in ein neues Leben
Von lautem Kindergeschrei wurde das kleine Kitten zum erneuten Male aus dem Schlaf gerissen. Erschrocken und verdutzt öffnete es seine blauen Augen und gähnte. Es ahnte schon, dass man es gleich wieder aus der kuscheligen Umarmung seiner Mutter und der Wärme seiner Geschwister reißen und durchs ganze Haus schleppen würde. Seit es vor 26 Tagen das Licht der Welt erblickt hatte, fand es nur selten Ruhe. Wie sehnte es sich danach…
In diesem Moment hörte die kleine Katze ihr unbekannte Stimmen und Gelächter: es war Besuch gekommen und die Kinder schienen erstmal abgelenkt. Das Katzenbaby atmete auf…
Eingepfotelt in Nines Schreibwut
Nine maunzte am 29.10.2009 | 21:50 | 





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